Krankheitserreger, die resistent gegen Antibiotika sind, gehören zu den größten Problemen des modernen Gesundheitssystems. Grazer Forschende arbeiten deshalb an neuen Peptid-Wirkstoffen, die Keime extrem schnell und zielgerichtet unschädlich machen. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.
Die Biotechnologin Gabriele Berg ist eine Pionierin in der Mikrobiomforschung. In ihrer Forschung richtet sie den Fokus auf das gesamte Ökosystem der Kleinstlebewesen.
Stefan Giljum, Forscher an der WU Wien, untersucht den weltweiten Ressourcenverbrauch von Rohstoffen. Da globale Lieferketten komplex und oft intransparent sind, ermittelt er die Hotspots großer Umweltbelastungen.
Wenn das Herz zu lange unter Stress und hohem Blutdruck steht, verliert es seine Leistungsfähigkeit. Grundlagenforscherin Senka Holzer untersucht, welche Prozesse in der Zelle zum Herzversagen führen.
Michael Lang ist auf dem Gebiet des internationalen Steuerrechts ein weltweit anerkannte Experte. Im Videoporträt spricht der Professor der WU Wien über die Bedeutung von Regeln und Gesetzesauslegungen.
Dem Physiker Thorsten Schumm von der TU Wien ist es gelungen, einen Atomkern mit Laserlicht anzuregen. Damit können Atomkernuhren die präziseste Zeitmessung der Welt liefern – viel genauer als bisherige Atomuhren.
Der Informatiker Matteo Maffei ist ein Pionier der IT-Sicherheit. An der TU Wien entwickelt er innovative Lösungen, die sowohl User:innen und ihre Privatsphäre als auch Softwareentwickler:innen vor Hackerangriffen schützen.
Pflanzen üben auf den Biologen und Wittgenstein-Preisträger Jiří Friml eine besondere Faszination aus. Ihn interessiert die Frage, wie Pflanzen ihre Überlebensmechanismen entwickelt haben.
In einem Münchner Archiv stieß die Historikerin Katrin Keller auf einen wahren Schatz. Sie entdeckte Briefe der Kaiserin Eleonore Magdalene Theresia von Pfalz-Neuburg, der Ehefrau von Kaiser Leopold I.
Der Psychologe J. Lukas Thürmer erforscht mithilfe von KI, wie sich Menschen in Gruppen und bei Teamwork verhalten. Sein Fokus gilt der Frage, wie Teams auf „Abweichler“ reagieren.
Ein Wachstumsring eines Schildkrötenpanzers konserviert die klimatischen Bedingungen des Jahres, in dem er entstanden ist. Die Archäologin Katharina Streit wird dieses Klimaarchiv erstmals erforschen.
Soziale Medien beeinflussen Selbstbild, Gesundheitswissen und psychische Stabilität. Kommunikationswissenschaftlerin Kathrin Karsay erklärt, warum ein differenzierter Blick auf diese digitale Lebenswelt nötig ist.
Biogasanlagen könnten ein Schlüssel zur Klimaneutralität sein. Die Mikrobiologin Eva Maria Prem untersucht die komplexen Mikrobengemeinschaften in Reaktoren, um die Biogasproduktion zu optimieren.
Das Start-up NovoArc wurde für die Entwicklung erleichterter Medikamenteneinnahme mit dem Phönix-Preis ausgezeichnet. Mitgründer Oliver Spadiut träumt von Tabletten und Tropfen statt Spritzen.
Die Migrationsforscherin Lea Müller-Funk erforscht persönliche Lebenswege und -ziele syrischer Flüchtlinge und bringt so erstaunliche Fakten zutage, die oft zitierte Mythen klar widerlegen.
Der Mathematiker und Informatiker Jan Maly möchte durch seine wissenschaftliche Arbeit zu weniger Polarisierung und mehr Fairness in Onlineplattformen beitragen.
Das Vermittlungsprojekt SOUNDS WILD klärt Kinder und Jugendliche über das Verhalten von Vögeln und Fledermäusen auf. Und will damit mehr Bewusstsein für Naturschutz schaffen.
Vulgäres, Tiefes und Obszönes. Dafür ist Oksana Havryliv die Expertin schlechthin. Sie erforscht, wie und wann wir schimpfen und wie sich verbale Aggression in einer multikulturellen Gesellschaft verändert.
Sowohl das biologische als auch das soziale Geschlecht entscheiden über die Gesundheit. Mit ihren Auswirkungen befasst sich die Pionierin der Gendermedizin Alexandra Kautzky-Willer.
Die Drogenpolitik braucht neue Strategien, sagt Soziologin Meropi Tzanetakis im Interview. Sie erforscht, wie Wirtschaft, Politik und soziale Ungleichheiten illegale Märkte befördern.
Wie reagiert Europa auf die Entwicklungen in den USA und was brauchen junge Forschende? Die Leiterin des Europäischen Forschungsrats, Maria Leptin, über die Rolle von Forschung in krisenhaften Zeiten und worauf sich Europa einstellen muss.
Die Biochemikerin Elly Tanaka wird mit dem FWF-Wittgenstein-Preis 2025 ausgezeichnet: Sie erforscht, wie es möglich ist, dass mexikanische Schwanzlurche (Axolotl) neue Gliedmaßen bilden und Organe, etwa das Gehirn, regenerieren können.
Die Politikwissenschaftlerin Alina Brad berichtet im Interview, wie die Erwartung zukünftiger CO2-Abscheidetechniken bereits jetzt die EU-Klimapolitik beeinflusst.
Bei dem chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) verschlechtern selbst minimale Anstrengungen den Zustand. Seit dem Anstieg von Long-Covid-Fällen ist ME/CFS ein virulentes Thema, doch es fehlen klare Diagnosen. Der Biochemiker Francisco Westermeier will das ändern.
Edin Muratspahić, Schrödinger-Stipendiat und Postdoc im Labor von Chemienobelpreisträger David Baker über seine Erfahrungen und die Fortschritte für die Medizin.
Können Staaten als eigenständige Akteure verstanden werden und wie funktionieren sie? Der Philosoph Silva Renan geht in seinem Schrödinger-Projekt an der University of Edinburgh dieser ungewöhnlichen, aber grundlegenden Frage nach.
Schrödinger-Stipendiat Jakob Möller berichtet von seiner Zeit an der Pariser École Polytechnique, von Netzwerken zwischen Wien und Paris und von seiner Arbeit, die ihren Ursprung in den Errungenschaften von Erwin Schrödinger selbst haben.
Von den Tiroler Alpen in den Big Apple. David Klingler zögerte nicht, als er das Angebot erhielt, mit einem Schrödinger-Stipendium am Institut für Chemie an der New York University zu forschen. Aus den Kulturunterschieden lernen, lautet sein Credo.
In der frühen Neuzeit wurden die Grundlagen unseres heutigen Selbstverständnisses als Mensch und Individuum gelegt. Anhand dieses historischen Wendepunkts geht Sarah Tropper wichtigen philosophischen Fragen zu Individualität, Vernunft und Menschsein nach.
Am Donders Institut in den Niederlanden trägt Postdoc und Schrödinger-Stipendiat Elie El Rassi zur Weiterentwicklung des Wissens über das Gehirn und unser Verhalten bei, indem er die Funktionen von Gehirnwellen erforscht.
Miriam Gassner geht an der UC Berkeley der Frage nach, wie sich die Migration österreichischer Rechtswissenschaftler:innen in der Zeit von 1933 bis 1945 auf ihr Rechtsdenken im US-amerikanischem Exil auswirkte.
Am renommierten Kennedy-Institut für Rheumatologie der Universität Oxford, erforscht der Zellbiologe Alexander Leithner, wie Immunzellen untereinander kommunizieren.
In den USA traue man sich eher zu, Ideen umzusetzen, erzählt der Schrödinger-Fellow Michael Horodynski. Am renommierten MIT beschäftigt sich der Physiker mit dem „Quantenrauschen“ von Licht.
Der Biotechnologe Expedito Olimi trägt zum Wissen über nachhaltige Kreisläufe bei. Der Schrödinger-Stipendiat untersucht das Mikrobiom von Tomatensamen, um die Vitalität der Pflanzen zu erhalten.